Postwachstum zwischen Anführungsstrichen: von „Häufigkeitsverdichtung“

Für Jürgen Osterhammel (2011) stellt sich die vermeintliche „Große Transformation“ viel mehr

als ein Zusammenspiel von zahlreichen kleinen Veränderungen dar[…].

Diese Veränderungen verlaufen zudem keinesfalls synchronisiert.
Osterhammel vertrat bereits früher (2009), die Ansicht, dass im Falle von

Häufigkeitsverdichtungen von Veränderungen

eine grunsätzliche Umformung von Produktions- und Reproduktionsverhältnissen der Gesellschaft bewirkt werden kann. Die bisherige Erfahrung mit einer solchen Umwälzung (explizit genannt: die Industrielle Revolution) schließt eine administrative oder politische Planung nicht mit ein – aber schließt dieser Umstand eine solche Transformationby design“ aus?


Literaturverweis:

Osterhammel, Jürgen (2011): Geschichtskolumne. Große Transformationen, In: Merkur, Heft 7, 65. Jahrgang, Stuttgart: Klett-Cotta Verlag, S. 625-631
[ISSN 0026-0096]

Osterhammel, Jürgen (2009): Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, München: C.H. Beck, S. 51
[ISBN 978-3-406-58283-7]

beide zitiert nach:

Sommer, Bernd/Welzer, Harald (Hrsg.) (2014): Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne, München: oekom verlag, S. 60
[ISBN 978-3-865-81662-7]

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